PU-Asphalt: Die häufigsten Missverständnisse – und was wirklich stimmt!
PU-Asphalt gewinnt als innovative Alternative zu herkömmlichem Asphalt immer mehr an Bedeutung. Doch obwohl das Material zahlreiche Vorteile bietet, kursieren immer noch Missverständnisse über seine Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten. In diesem Beitrag klären wir die häufigsten Mythen auf und zeigen, was PU-Asphalt wirklich kann!
1. PU-Asphalt ist dasselbe wie herkömmlicher Asphalt ❌
💡 Fakt: PU-Asphalt unterscheidet sich grundlegend von klassischem Asphalt. Während herkömmlicher Asphalt auf Bitumen basiert und bei hohen Temperaturen verarbeitet wird, kommt PU-Asphalt ohne Bitumen aus und wird kalt verarbeitet. Das macht ihn nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch flexibler einsetzbar. Dank des Polyurethan-Bindemittels ist PU-Asphalt festelastisch, langlebig und wasserdurchlässig – ein entscheidender Vorteil gegenüber konventionellen Lösungen.
2. PU-Asphalt ist nicht belastbar ❌
💡 Fakt: PU-Asphalt ist extrem widerstandsfähig und hält hohen mechanischen Belastungen stand. Je nach Aufbau und Körnung eignet er sich für:
- Einfahrten & Parkplätze 🚗
- Gehwege & Terrassen 🌿
- Innenhöfe & öffentliche Flächen 🏛️
- Flächen mit hoher Beanspruchung 🏭
Die richtige Untergrundvorbereitung sorgt dafür, dass PU-Asphalt problemlos hohe Gewichte und Verkehrslasten trägt.
3. PU-Asphalt ist nicht wasserdicht ❌
💡 Fakt: bema PU-Asphalt® ist vollständig wasserdurchlässig und entsiegelt die Fläche zu 100 %! Dank seiner offenen Porenstruktur kann Regenwasser einfach versickern, was Pfützenbildung verhindert und zur natürlichen Versickerung beiträgt. Sollte eine wasserdichte Fläche gewünscht sein, kann PU-Asphalt mit einer speziellen Versiegelungsschicht versehen werden.
4. PU-Asphalt kann nur auf Beton oder Asphalt verlegt werden ❌
💡 Fakt: PU-Asphalt kann auf verschiedenen Untergründen verlegt werden, z. B.:
- Dränbeton für maximale Wasserdurchlässigkeit
- Schottertragschichten füreinen koventionellen Aufbau
- Bestehende Flächen, die richtig vorbereitet wurden
Die Wahl des Untergrunds hängt vom geplanten Einsatzbereich und den Belastungsanforderungen ab.
5. PU-Asphalt ist schwierig zu verlegen ❌
💡 Fakt: PU-Asphalt lässt sich mit der richtigen Technik und etwas Erfahrung schnell und effizient verarbeiten. Bei der bema Akademie schulen wir Verarbeiter, so dass sie PU-Asphalt sicher und professionell einbauen können. Ein großer Vorteil: PU-Asphalt härtet schnell aus und ist rasch belastbar, was Bauzeiten verkürzt und die Flächen schneller nutzbar macht.
6. PU-Asphalt hat eine kurze Lebensdauer ❌
💡 Fakt: PU-Asphalt ist extrem langlebig! Er ist resistent gegenüber:
- UV-Strahlung ☀️
- Frost & Witterung ❄️🌧️
- Chemikalien & Öle 🛢️
- Mechanische Beanspruchung 🚜
Dank seiner elastischen Struktur entstehen keine Risse oder Ausbrüche wie bei herkömmlichem Asphalt. Mit minimaler Wartung hält eine PU-Asphalt-Fläche Jahrzehnte.
7. PU-Asphalt kann Blasen und Schaum bilden ❌
💡 Fakt: PU-Asphalt schäumt nur dann auf, wenn bei der Verarbeitung Fehler gemacht wurden – beispielsweise durch Feuchtigkeit im Material oder eine falsche Bindemitteldosierung. So vermeidest du Aufschäumung:
- Exakte Bindemitteldosierung beachten
- Trockene Umgebung & Materialien verwenden
- Gründlich mischen, um Nester zu vermeiden
Mit der richtigen Verarbeitung bleibt die Oberfläche homogen, belastbar und langlebig.
Fazit: PU-Asphalt ist die Zukunft des modernen Bauens!
PU-Asphalt bietet zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichem Asphalt:
- Fugenlos & wasserdurchlässig
- Umweltfreundlich & langlebig
- Vielseitig einsetzbar
- Hohe Belastbarkeit & schnelle Verarbeitung
Hast du Fragen zur Verarbeitung oder möchtest mehr über PU-Asphalt erfahren? Kontaktiere uns – wir beraten dich gerne!
